Aktuelles

 

 

Oberlin e.V. 2017 – ein Verein im Wandel –
Wechsel der Gesamtleitung

 

Liebe Leserinnen und Leser unserer Homepage,

2016 wurden für die Weichen für Veränderungen gestellt. Renate Könn, seit mehr als 10 Jahren als Gesamtleitung tätig, hat im Frühjahr 2016 ihren Ausstieg für 2017 angekündigt.

Die Stelle konnte zum Glück gut nachbesetzt werden. Stefan Brandt wird im März ihre Nachfolge antreten und ab dem 1. April die Gesamtleitung des Oberlin e.V. übernehmen.

Ein kleiner Rückblick von Renate Könn

 

Am 1.1.2006 bin ich in den Oberlin e.V. bzw. damals noch „Oberlin-Haus Ulm“ genannt, eingetreten.

Zuvor war ich zwar schon als Referentin für Entwicklung bei einem großen sozialen Unternehmen und dort auch für den Bereich der Jugendhilfe tätig. Ich war also zumindest in Ansätzen auf das vorbereitet, was mich erwartet hat – dachte ich damals zumindest. Aber die Wirklichkeit war komplexer und vielseitiger als ich das je vermutet hatte.

Seit dem sind mehr als 11 Jahre vergangen, in denen ich unzählige Emails erhalten und gesendet habe, Mitarbeitende einstellen durfte, Renteneintritte erlebte, meine Haarfarbe mehrfach wechselte und bis zum Schluss täglich etwas Neues erlebte. Zwei Umzüge der Geschäftsstelle, drei Einbrüche, gefühlte 100 Verhandlungen um´s Geld.

 

Ich durfte hautnah miterleiden, wie der Tarif vom BAT in die Tariflogik des TVöD´s wechselte um nur wenige Jahre später sich nochmals zu wandeln – nun galt der „Tarif für Sozial- und Erziehungsdienst“. Ich wünsche an dieser Stelle meinem Nachfolger von ganzem Herzen, dass nun endlich „Ruhe“ einkehrt, denn diese Zeiten waren geprägt von maximaler Unsicherheit.

Es gab kuriose Momente (z.B. wurden wir, als wir noch die Jugendfarm betrieben, gefragt, ob wir auch ein Schaf in Obhut nehmen), verzweifelte Hilferufe von Eltern, die sich in ihrer Not auch mal direkt an mich wandten, es gab Jugendliche, die uns „viel Energie kosteten“ und es gab darunter zum Glück immer wieder junge Menschen, die es trotz allem „schafften“ und die letztendlich auch der Grund sind, warum es Jugendhilfe gibt.
Und es gab viele Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen.

Das ist sicher auch der Teil, den ich am meisten vermissen werde. Allen voran, sind hier die Oberlinerinnen und Oberliner zu nennen. Die großartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ich kennen lernen und zum Teil auch einstellen durfte und die, ihre mitunter mühsame und schwere Arbeit mit Herzblut, Engagement und Freude erbringen.

Vermissen werde ich sicherlich auch die Gespräche mit meinen Vorständen, die mich stets gut unterstützt und begleitet haben, mir aber gleichwohl auch den nötigen Freiraum einräumten. Das gilt auch für die Mitglieder des Vereins.

Auch die die vielen guten Begegnungen mit Kollegen und Kolleginnen der Stadt Ulm, dem Alb-Donau-Kreis, Vertretern der Städte und Gemeinden, den Schulen, den sozialen Einrichtungen, der Johanniter-Hilfsgemeinschaft, den Kollegen aus dem Kreis der Diakonie… all das wird mir fehlen. Aber mir bleiben viele gute Erinnerungen und das macht den Abschied leichter.

Ich wünsche allen Begleitern, Weggefährten, Kolleginnen, Unterstützenden und Freunden weiterhin viel Kraft und eine große Prise Humor um auch in Zukunft ein Herz für die Kinder und Jugendlichen zu haben, die dieses besonders brauchen.

Vielen Dank für die schöne Zeit in Ulm.

 

Renate Könn

 

 

Ab dem 1.4.2017 wird Stefan Brandt die Gesamtleitung und damit die Verantwortung für den Oberlin e.V. übernehmen. Er war in den letzten acht Jahren als geschäftsführender Jugendreferent und Diakon für den CVJM und das Evang. Jugendwerk im Kirchenbezirk Ulm tätig.

 

Aus seinem Antrittsschreiben an die Mitarbeitenden:

 

„Im Oberlin bin ich manchen auch kein unbeschriebenes Blatt, denn vor vielen Jahren habe ich Wohngruppen (vor allem im Nachtdienst) unterstützt, wenn es dort zu personellen Engpässen kam. Einen kleinen Einblick konnte ich mir dabei in dieser Zeit in die Arbeit des Oberlin verschaffen.

Und nun führt mich mein Weg in die Leitung des Oberlin. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, der ich mich gerne stelle, weil ich weiß und auch spüre, dass hier ein gutes Miteinander herrscht und eine Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung gepflegt wird. Dies ist aus meiner Sicht die Voraussetzung für eine qualitativ gute Arbeit, um die es uns ja geht, wenn wir Kinder, Jugendliche und Familien in ihren besonderen Situationen auf ihren Wegen begleiten.

Und so möchte ich mich auch als ein Teil dieses großen Teams der unterschiedlichen Fachkräfte verstanden wissen. Ich möchte gerne meinen Teil für ein vertrauensvolles Miteinander beitragen und freue mich auf alle Begegnungen und den Weg, den wir nun miteinander gehen!

 

Stefan Brandt

 


 

Neuer Bus für eine Wohngruppe

 

Durch die GlücksSpirale konnten wir einen weiteren neuen Bus für unsere Wohngruppe im Alb-Donau-Kreis anschaffen. Damit sind wir wieder ein wenig mobiler und jetzt verfügen alle - auch die weiter entfernten Wohngruppen in Blaustein und Ehingen - über ein Fahrzeug am Standort.

Damit er auch weiß, was in Notfällen zu tun ist, durfte er gleich bei unserem jährlichen Fahrsicherheitstraining in Ehingen teilnehmen.

 


 

Celos unterstützt den Oberlin e.V.

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Handreichung zum Projekt „Auf der Kippe“

Über Recht und Unrecht im gesellschaftlichen Miteinander - Ein Schulprojekt für den Ulmer Westen.
Ausgezeichnet mit dem "Opens external link in new windowHerzogin-Marie-Preis".

Die Broschüre können Sie für 5 € erwerben unter Opens window for sending emailinfo(at)oberlin-ulm.de